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Die Idee zum Projekt 2Verum

 

Die Idee zum Projekt 2Verum entstand aus einem Misstand heraus,
und dem Wunsch nach einem verkleideten Sportler/Supersportler, den es so z.Z. nicht im Hause DUCATI zu kaufen gibt.

O.K.es gab seinerzeits noch die SS i.e. die aber weites gehend auf der seit 1991 gebauten SS basiert und somit
gerade im Bereich Fahrwerk und Geometrie in meinen Augen schwaechen aufweisst
bzw. keinerlei Einstellmoeglichkeiten der Geometrie und Ergonomie bietet.

Erschwerend kam hinzu:
Die Ducati SS i.e. ist nun mal nicht das schoenste Motorrad.

Also was tun?
stets nach dem Motto "nicht meckern sonder selber/besser machen",
habe ich beschlossen einen 2Ventil Sportler bzw Supersportler zu bauen.

Das Ziel war recht schnell definiert:

- leicht
- gutes Fahrwerk
- gutes Handling
- Landstrassen geeignet
- gefaelliges Design

Die ersten Ueberlegungen waren eine 916/748 zu entkernen und einen 2Ventil Motor samt Elektrik einzusetzten.
Was sicherlich eine recht einfache Methode gewesen waere, den Grossteil der oben def. Ziele zu erfuellen.
Aber eben nur einen Grossteil.

Sicherlich ist die 916 was das Design betrifft noch immer eine Stilikone.
Jedoch, wenn man sie so da stehen sieht, wirkt sie schon recht plump,
die Sitzposition ist tief und um an die Stummel zu kommen muss man sich weit nach Vorne beugen.

Die Suche ging weiter!!
Schlussendlich wurde ich bei der Ducati 999 fuendig, welche sicherlich neben der SS i.e. die meisten Designfragen aufwirft.

Gesagt getan, die Ducati 999 sollte die Basis fuer die 2Verum sein.

Somit waren auf einen Schlag die Punkte Fahrwerk, Haendling und Landstrasseneignung erschlagen.
Die beiden Punkte „leicht“ und „gefaellges Design“ waren natuerlich mit der Original Ducati 999 nicht in Einklang zu bringen.

Aus diesem Grund entschloss ich mich, die Entwicklungen von Thorsten Durbahn in meine Ueberlegungen mit einzubeziehen.
Diese Entscheidung, sein Konzept zu verwenden, brachte ungeahnte Vorteile mit sich.

Das Thema Gewicht war mit einem Schlag geklaert. Bedingt durch die vorgenommene Aenderung der Sitzposition und des Schwerpunktes, entsteht ein Motorrad, was im Bereich Handling seines Gleichen sucht.
Zu guter letzt hatte er in meinen Augen bei der Wahl des Design ein sehr gutes Haendchen. Die ganz in Carbon/Kevlar gehaltene Verkleidung basiert weitesgehend auf einer MV Agusta, welche neben der Ducati 916 wohl zu den echten Schoenheiten im Motorradbau gehoert.

Nun koennte man glauben, man nimmt eine Ducati 999 entkernt sie, setzt einen Ducati 2V 1000 DS Motor ein und verwendet den Bodykit von T.Durbahn und fertig ist man. Im Prinzip ist das auch so, da Ducati mehr oder weniger auf ein Baukastenprinzip setzt.

Es sind die vielen Detailloesungen, die vielen kleinen Probleme, die das Projekt so interessant machen.

Ein Motorrad zu entwickeln, dass keine Kompromissloesung darstellt.